OMNITAK INSTITUT AGB´s

Stand 11.11.2020

 

1. Geltungsbereich dieser AGB

1.1.

Die gegenständlichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz genannt: „AGB“) gelten für alle Rechtsgeschäfte und Dienstleistungen des OMNITAK INSTITUTS (in Hinkunft kurz genannt: Institut), das unter der Leitung von Josef K. H. Mondl steht und seinen Kunden.

1.2.

Diese AGB gelten sowohl für den B2B als auch für den B2C-Bereich und enthalten spezielle Bestimmungen, die nur gegenüber Verbrauchern im Sinne des österreichischen Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) Geltung besitzen. Verbraucher im Sinne dieses Gesetzes ist jedermann, der nicht Unternehmer ist. Unternehmer ist jeder, für den das Rechtsgeschäft zum Betrieb seines Unternehmens gehört. Unternehmen in diesem Sinne ist jede auf Dauer angelegte Organisation selbstständiger, wirtschaftlicher Tätigkeit, mag sie auch nicht auf Gewinn gerichtet sein (wie etwa Vereine nach dem Vereinsgesetz 2002).

 

2. Zulassungsvoraussetzungen und Anmeldung

2.1.

Die Inanspruchnahme der Leistungen des Instituts setzt die Vollendung des 21. Lebensjahres voraus, sofern nicht ausdrücklich eine abweichende Vereinbarung zwischen dem Institut und dem Kunden getroffen wurde sowie ein vorheriges verpflichtendes Telefongespräch mit dem Institut.

2.2.

Jede Anmeldung kann per E-Mail oder telefonisch erfolgen, wobei die Angabe von Name und Adressdaten erforderlich ist. Mit der Anmeldung werden die AGB akzeptiert und die Erfüllung der beschriebenen Zulassungsvoraussetzungen bestätigt.

2.3.

Jede Anmeldung ist für den Kunden verbindlich. Binnen angemessener Frist werden dem Kunden eine Anmeldebestätigung sowie gegebenenfalls weitere Informationen per E-Mail zugesandt.

2.4.

Auch bei Abweichung der Anmeldeerfordernisse nach 2.2. ist der Kunde zur Einhaltung des Termins verpflichtet. Ihn treffen dieselben Zahlungsverpflichtungen, die mit einer Anmeldung nach 2.2. verbunden sind.

2.5.

Für korrekte und vollständige Angaben sowie für Bekanntgabe der Änderung der Adresse und Kontaktdaten trägt der Kunde die Verantwortung. Mitteilungen seitens des Instituts können dem Kunden an seine in der Anmeldung angegebene Anschrift bzw. bekanntgegebene E-Mailadresse zugesendet werden, solange eine geänderte Anschrift bzw. E-Mailadresse nicht schriftlich dem Institut bekanntgegeben wird. Für alle Kosten und Folgen, die durch Unterlassung der rechtzeitigen Bekanntgabe von geänderten Kontaktdaten entstehen, haftet der Kunde.

 

3. Preis, Fälligkeit, Bezahlung, Gutschein

3.1.

Das Institut berechnet für seine Leistungen, sofern nicht anders angegeben, einen Stundensatz von € 120,-. Alle angegebenen Preise sind aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UStG umsatzsteuerfrei.

3.2.

Zahlungspflichten für Dienstleistungen des Instituts werden mangels abweichender Vereinbarung unmittelbar nach Anmeldung fällig.

3.3.

Für den Fall des Zahlungsverzuges hat der Kunde Verzugszinsen von 8% p.A. zu bezahlen. Der Kunde trägt im Falle des Verzuges die Kosten der Eintreibung, der Mahnspesen und die Rechtsanwaltskosten. Die Kosten der Mahnung belaufen sich auf € 60,-. Die Inanspruchnahme einer weiteren Dienstleistung des Instituts ist erst wieder nach Begleichung ausständiger Zahlungen möglich.

3.4.

Gutscheine können nicht in bar abgelöst werden und behalten ein Jahr ab Ausstellungsdatum ihre Gültigkeit.

 

4. Rücktritt/Stornierung

4.1.

Für die Rechtswirksamkeit von Rücktrittserklärungen wird ausdrücklich Schriftform vereinbart. Die Rücktrittserklärung des Kunden ist zu richten an:

  OMNITAK INSTITUT
c/o Josef K. H. Mondl
Endresstraße 93-95/3/1

1230 Wien

info@omnitak.at

 

Bei einem Rücktritt wird die gesamte Dienstleistungsgebühr fällig.

4.2.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Rücktrittsrecht des Verbrauchers nach den Bestimmungen des FAGG nicht besteht, da es sich bei den Leistungen des Instituts um Dienstleistungen handelt, die vom Institut zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum erbracht werden (vgl. § 18 Abs. 1 Z 10 FAGG).

4.3.

Ein Ausschluss von der Inanspruchnahme der Dienstleistung bzw. eine Kündigung von Seiten des Instituts kann aufgrund mangelnder Eignung oder aufgrund von Verhaltensweisen, welche die Qualität der Behandlung erheblich beeinträchtigen oder mangels Zahlung der Dienstleistungsgebühren oder aus sonstigen wichtigen Gründen erfolgen.

 

5. Nichterscheinen, Abbruch, Ablehnung und Ausschluss

5.1.

Bei Nichtinanspruchnahme einer Dienstleistung (Nichterscheinen), egal aus welchen Gründen, besteht keine Berechtigung zur Rückerstattung von Dienstleistungsgebühren.

5.2.

Das Institut behält sich vor, die Dienstleistungsbuchung eines Kunden vor Beginn der Dienstleistung ohne Angaben von Gründen abzulehnen. Bereits bezahlte Dienstleistungsgebühren werden zur Gänze rückerstattet.

 

6. Absage oder Verschiebung von Dienstleistungen

6.1.

Das Institut behält sich vor, bei eigener Erkrankung die Dienstleistung abzusagen oder aus Gründen, die nicht in seinem Einflussbereich liegen, die Dienstleistung zu verschieben.

6.2.

Bei Absage einer Dienstleistung aufgrund eines in der Sphäre des Instituts liegenden Umstandes, wie insbesondere bei Erkrankung, werden von Kunden bereits bezahlte Dienstleistungsgebühren rückerstattet. Sonstige dem Kunden entstandene Kosten wie etwa Verdienstentgang, Reise-, Übernachtungs- oder Hotelkosten werden nicht rückerstattet.

 

7. Datenschutz

7.1.

Alle persönlichen Angaben der Kunden werden vertraulich behandelt. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass seine persönlichen Daten vom Institut gespeichert und verwendet werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und dienen ausschließlich internen Zwecken des Instituts zur gezielten Kundeninformation. Sollte der Kunde eine weitere Information nicht mehr wünschen, so kann dieses Einverständnis jederzeit widerrufen werden.

7.2.

Der Kunde stimmt zu, dass etwaige im Rahmen der Inanspruchnahme der Dienstleistung entstehenden Fotos und Film- und Tonaufnahmen für eigene Dokumentationszwecke des Instituts verwendet werden dürfen.

 

8. Haftung und Allgemeine Aufklärung

8.1.

Die Dienstleistungen, die das Institut anbietet, bewegen sich im Bereich der Trance-Arbeit, wie insbesondere Seelenrückholung, Leitung von Rückführungen und Clearingarbeit auf spiritueller Ursachenebene.

8.2.

Trance-Arbeit wie unter 8.1. beschrieben stellt keine schulmedizinisch oder psychotherapeutische Behandlung dar. Dementsprechend stellt die Dienstleistung des Instituts keinerlei Ersatz für ärztliche Diagnose und Therapie dar. Bei körperlichen oder seelischen Problemen oder krankhaften Zuständen hat sich der Kunde an einen Arzt, Psychologen oder Psychotherapeuten zu wenden. Dies gilt sowohl für die Diagnoseerstellung als auch für die Therapie. Vor der Umsetzung wesentlicher Lebensstilveränderungen wird ferner empfohlen, die geplanten Maßnahmen vorher mit einem Arzt des Vertrauens zu besprechen.

8.3.

Die Trance-Arbeit wie unter Punkt 8.1. beschrieben ist keine Arbeitsmethode im Sinne des empirischen, naturwissenschaftlichen Erkenntnisbereiches. Die Erfolge der Trance-Arbeit sind daher nicht exakt vorhersehbar bzw. nicht empirisch messbar. Es wird kein Erfolg, insbesondere kein Heilungs- oder Linderungserfolg versprochen. Kunden willigen freiwillig in diese Behandlung ein.

8.4.

Der Ersatz für leicht fahrlässig verursachte Schäden des Instituts an Kunden wird ausgeschlossen. Auch wird seitens des Instituts keine Haftung für persönliche Gegenstände der Kunden inklusive etwaiger bereitgestellter Unterlagen übernommen.

8.5.

Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen von Dienstleistungen des Instituts sehr viel Selbsterfahrung stattfinden kann. Der Kunde wird darauf hingewiesen, vorher mit einem Arzt oder Psychotherapeuten abzuklären, ob er physisch und psychisch in der Lage ist, an den Dienstleistungen teilzunehmen, insbesondere im Hinblick darauf, dass im Rahmen der Selbsterfahrung sowohl auf der psychischen als auch auf der physischen Ebene starke Reaktionen auftreten können.

 

9. Schriftform

Mündliche Vereinbarungen werden zwischen den Vertragsteilen nicht getroffen. Vereinbart wird, dass Ergänzungen oder Änderungen dieser AGB der Schriftform bedürfen. Dies gilt auch für ein Abgehen vom Schriftformerfordernis selbst.

 

10. Rücktrittsbelehrung für Verbraucher gemäß § 3 KSchG

10.1.

Hat der Verbraucher seine Vertragserklärung außerhalb der vom Institut für geschäftliche Zwecke dauernd benützten Räumen noch bei einem von diesem dafür auf einer Messe oder einem Markt benützten Stand abgegeben, so kann er von seinem Vertragsantrag oder vom Vertrag ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Dieser Rücktritt kann bis zum Zustandekommen des Vertrages oder danach binnen 14 Tagen erklärt werden. Die Rücktrittsfrist ist gewahrt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb dieser Frist abgesendet wird.

10.2.

Dieses Rücktrittsrecht steht dem Verbraucher insbesondere dann nicht zu, wenn er selbst die geschäftliche Verbindung mit dem Institut oder dessen Beauftragten zwecks Schließung eines Vertrages angebahnt hat oder wenn dem Zustandekommen des Vertrages keine Besprechungen zwischen den Beteiligten oder ihren Beauftragten vorangegangen sind oder bei Verträgen, die dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) unterliegen sowie bei Vertragserklärungen, die der Verbraucher in körperlicher Abwesenheit des Instituts abgegeben hat, es sei denn, dass er vom Institut gedrängt worden ist. 

10.3.

Im Falle eines wirksamen Rücktritts im Sinne der oben genannten Bestimmung werden die vom Verbraucher geleisteten Zahlungen rückerstattet und hat der Verbraucher eine etwaige empfangene Leistung, etwa empfangene Unterlagen, zurückzustellen. Falls bis zur Unterrichtung von der Ausübung des Widerrufsrechts bereits Dienstleistungen erbracht wurden, ist ein im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistung angemessener Betrag zu zahlen.

 

11. Hinweise im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit sind die verwendeten Begriffe, Bezeichnungen und Funktionstitel meist einer geschlechtsspezifischen Formulierung angeführt und gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.

 

12. Gerichtsstand und anzuwendendes Recht

Für alle Streitigkeiten vereinbaren die Parteien die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichtes in 1080 Wien. Dieser Vertrag unterliegt österreichischem Recht unter Ausschluss der Verweisnormen des österreichischen internationalen Privatrechtes.